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Aussteigen - die Serie Teil 7: Meiden Sie den Gruppensog


Die letzten Tage haben wir wieder deutlich gemerkt, dass Menschen sich von Massen stark treiben lassen. Wie eine Herde trieben die Menschen aus der Börse und schickten die Börsenkurse damit auf Talfahrt. So wie es an der Börse immer deutlich wird, sollten Sie auch einmal auf andere Ereignisse achten. Wer die Muster erkennt, ist kein "willenloses Opfer", sondern hat das Heft (auf jeden Fall fester) in der Hand:

Egal ob es Fussballgroßereignisse sind, bei denen sich Menschen anstecken lassen, sieht man den Gruppensog auch bei gewalttätigen Auseinandersetzungen an denen Viele beteiligt sind. Im normalen Leben vielleicht netter Familienvater mit absolut zivilem Beruf, fährt er als Hooligan richtig hoch. Einige merken erst nachdem etwas passiert ist, was sie getan haben. Sie haben sich anstecken lassen.

Ein anderes Beispiel (denn ich denke die Leser dieses Blogs zählen eher weniger zur Hooligan-Gefahrengruppe):

Haben Sie sich einmal einige Zeit in einem Shoppingcenter verbracht? Geschäftigen Treiben, oft Hektik und viele Menschen mit vollen Einkaufstüten. Da wir auch hier nach der Devise handeln "was die Masse macht, ist richtig", lassen wir uns vielleicht nach gar nicht so langer Zeit anstecken und schlendern ins erste Geschäft "nur um mal zu gucken" - damit vertut man sich doch nichts ...

Bei Restaurants oder Straßenständen ist es ähnlich: Sitzen in dem einem Restaurant bereits einige Gäste, ziehen wir es eher vor, genau in dieses Restaurant zu gehen (statt in das Leere). Es muss nicht unbedingt das bessere Lokal sein - aber was die Masse macht ....

Machen Sie sich immer bewusst, dass die Masse nicht gleichzeitig für Qualität bürgt - wir hoffen, dass diese Menschen von denen wir uns ziehen lassen, über ihr handeln mehr nachgedacht haben, als wir es jetzt in diesem Moment wollen. Vielleicht wollten Sie ja gar nicht in ein Fischrestaurant, sondern doch lieber zum (noch leeren) Asiaten nebenan.

Entziehen Sie sich dem Gruppensog, lassen Sie sich nicht anstecken von dem "tollen Gefühl" des Kosums (weil Sie damit Ihre Wohnung oder Ihr Haus mit noch mehr Müll zustopfen) und treffen Sie Ihre Entscheidungen selbst (nur weil jeder einen Riestervertrag hat, muss das für Sie noch lange nicht ideal sein). Es ist nicht immer gut gegen den Strom zu schwimmen; aber manchmal einfach viel besser für Sie.

Lesen Sie im nächsten Artikel weiter, wie sie sich von Ihr vielleicht schönstes Hobby, dem Einkaufen, in sinnvolles Handeln ändern.


Bildquelle: savingadvice.com

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