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Es werden Posts vom Juli, 2011 angezeigt.

Linktip: bring Sonne in deinen Tag - schöne Klaviermusik

Vor Kurzem schrieb ich, dass wir bei unserer Tagesplanung auf die Ausgewogenheit der einzelnen Elemente achten sollen - nur Arbeit ohne die anderen Bereiche wäre auch nicht erstrebenswert. Ich geniesse es, zwischendurch Klaviermusik zu hören (wenn ich nicht ausnahmsweise mal selber spiele - im Büro geht das nicht ;)).

Ich habe eine ganze Zeit Klassikradio (www.klassikradio.de) gehört, irgendwann störten mich aber zu sehr die Nachrichten und die Werbung (schliesslich möchte ich ja Musik hören). Ich habe jetzt bereits eine ganze Zeit Whisperings Solo Piano Radio, ein Webradio aus den USA für mich entdeckt - den ganzen Tag (pausenlos) schöne Klaviermusik, ohne Werbung. Es kann direkt über den Browser gehört werden und lässt mich entspannen oder fröhlich beschwingt arbeiten.

Zu Solo Piano gelangt ihr hier: www.solopianoradio.com


Bildquelle: Pressebox.de

Mehr schaffen durch "weniger planen, lieber handeln"

Eine geschickte Art der Prokrastination, also des Aufschiebens ist es, sich in wilde Planspiele zu verfangen.

Es wird also der Tag geplant, verstehen sie mich nicht falsch, das ist grundrichtig, aber häufig artet es aus: Jeder einzelne Schritt wird geplant, die Zeit errechnet und vielleicht , um es auf die Spitze zu treiben, ein kleines MindMap erstellt.

Häufig werden Aufgaben geplant, die schneller sofort erledigt gewesen wären und nur so lange zeit benötigt hätten, wie die Planung, die gerade genau für diese Aufgabe gemacht wurde.

Ebenso häufig werden Aufgaben genau geplant, die man eigentlich aufschieben möchte und darum schrieb ich im Eingangssatz "geschickt". Das Planen hält uns vom handeln ab und das genau sollte es nicht. Jedes Planungsinstrument, dass uns an die Hand gegeben wird, kann uns eins nicht abnehmen: das handeln.

Wie schon einmal beschrieben, bietet sich an, dass sie diszipliniert ihre ToDoListe von oben nach unten abarbeiten. Springen ist hier nicht erlaubt - …

Buchvorstellung: Eine Minute für mich

Wer die Bücher von Spencer Johnson kennt, weiss, dass hier viele Weisheiten schnell auf den Punkt gebracht werden.

Seit Jahren ist das Buch "Eine Minute für mich" eins der Bücher, die ich in meinem "Lieblingsregal" zusammengefasst habe und zu dem ich gerne greife um es durchzublättern.

Wie bei den meisten Büchern von Spencer sind die Extrakte jeweils am Ende des Kapitels zusammengefasst und groß abgedruckt. Eine schöne Sache.

Auch das kleine Taschenbuch in der es um die Aufmerksamkeit für sich selbst geht, ist ihm wieder grandios gelungen. Mittleweile erhaltet ihr das Buch noch günstiger bei booklooker.de (gebraucht oder als Mängelexemplar).

Das Buch beginnt, wie so oft bei Spencer in der Geschichtsform und zieht sich so bis zum Ende: "Es war einmal ein Mann, der strebte in seinem Leben nach einem harmnischen Gleichgewicht. Er wollte sich wohlfühlen , im Beruf, genauso wie zu Hause."

Das erste Kapitel endet mit dem Kernsatz "Erst muss ich mit mir selbst r…

Angst ist ein wirklich schlechter Berater - Wege aus dem Gedankenlabyrinth

Wir kennen alle ängstliche Menschen, vielleicht sind wir selber einer - auf jeden Fall aber sind wir es alle manchmal. Wie bei jemandem, der sich verfolgt fühlt, wirkt sich Angst auf unser Verhalten aus. Klares Denken ist dabei nicht möglich - angeboren ist uns bei Angst nur die Flucht. Bei unserer komplexen Welt erscheint uns aber oft nicht die Möglichkeit zur Flucht; wir wissen also noch nicht einmal, wie wir die Angst besiegen. Uns erscheint unklar, wie wir diese Situation verlassen können. Es gibt viele Menschen, die ständig unter Angstvorstellungen leiden, aber auch jeder einzelne von uns kennt mal mehr, mal weniger dieses Gefühl.

Angst muss aber kein Bestandteil ihres Lebens sein und sollte es auch nicht sein. Welchen Vorteil hat Angst für unser Leben? Mir fällt kein triftiger Grund ein. Bereichern tut Angst unser Leben nicht. Intuitiv zu handeln und vielleicht die Flucht zu ergreifen hat eher selten etwas mit Angst zu tun und ist positiv, wie die Intuition insgesamt.

Welche Ängs…

Aussteigen - die Serie Teil 6: Haben sie Angst vor leeren Schriebtischen?

Ohje, da ist er nun, der aufgeräumte Schreibtisch. Ach der ist nur sauber, weil die Arbeitsvorgänge im Schrank, in Heftern oder Mappen sind und ausserhalb des Blickfeldes? Vielleicht ist "auch einfach nichts mehr zu tun?". Finden Sie, dass das eine schlimme Vorstellung ist? Einfach NIX ZU TUN ... zu haben.

Ich kenne das Gefühl sehr gut und ich gebe ehrlich zu, dass ich mich immer mit volleren Schreibtischen (allerdings aufgeräumten) wohler gefühlt habe als mit leeren. Unser Unterbewusstsein flüstert uns das, was wir über Jahre und auch unsere Vorfahren seit Generationen eingetrichtert bekommen haben, ein: "Arbeit schändet nicht." "Ohne Fleiss, kein Preis." "Zeit ist Geld", "wer viel arbeitet, schafft sich", "Schau die fleissige Ameise ..."... und Vieles mehr. Ein aufgeräumter Schreibtisch ohne Arbeitsvorgänge suggeriert auch dem Besucher oft: "Was für ein faules Aas..." Das stimmt nicht, denn "das faule Aas, w…

Neues von Leo: Ich spiele dieses Spiel nicht

Wir geben Euch hier gerne einen Linktip. Dank Thomas können wir die Artikel von Leo auch in deutsch lesen. Ich finde die Arbeit von Thomas klasse und da die Artikel von Leo immer sehr gehaltvoll sind, empfehle ich Euch den nachfolgenden Artikel auch sehr gern weiter.

In dem Artikel "Ich spiele dieses Spiel nicht" geht es um den Konsum und unser Verhalten. Wir sind es gewohnt und haben es ja gelernt, "wie es funktioniert" (damit die Unternehmen ihr Geld verdienen). Ich spiele dieses Spiel auch nicht mit und lebe damit sehr gut.

Zum Artikel gelangt ihr hier

Kümmern Sie sich zuerst um Ihre Brocken

Jeder von uns kennt es, wenn ihm flau im Magen wird, weil er denkt, dass er das, was sich auf seinem Schreibtisch, in seinen ToDo Listen und elektronischen Erinnerungshilfen türmt, nicht schaffen kann. Auf das Thema "Aufschieben", sind wir bereits einige Male eingegangen und dem Einen oder Anderen wird das Thema "eat the frog" bekannt sein.

Im Grunde ist es das Gleiche. Wenn Sie sich überfordert fühlen, ist das oft wirklich nur ein Gefühl. Es sind meistens die wenigen wirklich großen Dinge ich unsein Gefühl der Machtlosigkeit einflüstert. Wie gesagt es ist oft ein Gefühl. Gehen Sie jeden Tag und besonders, wenn Sie sich überfordert fühlen, an die Themen heran, die Ihnen unterbewusst die meiste Kraft raubt.

Überlegen Sie zuerst welche wichtigen Aufgaben vor Ihnen stehen, was müsste sich endlich erledigen, damit Sie wieder freier denken können? Der 1. Schritt ist dann bereits erledigt - Sie haben Ihre Feinde benannt und müssen nun genau festlegen, wie Sie diese "…

Mehr Liebe in den Alltag bringen - im Großen, wie im Kleinen

Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben. Wer es schon erlebt hat, kann das voll bestätigen. Ja, so ist es es. Liebe , da denken wir oft an ganz große Gefühle, an große Filme, an ganz großes Kino. Manchmal erleben wir das. Das ist schön und wir sollten es uns diese Gefühle bewahren.

Heute wollen wir uns Beidem, dem großen Kino, aber auch dem kleinem Kino widmen. Die Liebe zu einem Menschen, aber auch, wie wir insgesamt mehr Liebe in unser Leben reinlassen können.

Ein Gespräch mit einem Freund gestern inspirierte mich zu diesem Artikel. Ich gebe zu, dass ich etwas schmunzeln musste, bei dem Satz "Ich würde die Alte lieber heute als morgen auf den Mond schicken, aber auch der Spaceshuttle bietet mir ja keine Hilfe mehr an ... der hat ja seinen letzten Flug mit den schrecklichsten Ehefrauen an Bord jetzt hinter sich und wird nie wieder starten." Komischerweise drehte sich in einem anderen Gespräch, mit einem anderen Freund das Thema um den gleichen Inhalt (nur diesmal nicht um den…

Aussteigen - die Serie Teil 5: Bedenke stets, was dich bei deinen Entscheidungen erwartet

Ich erinnere mich sehr lebhaft an eine Gemeinderatssitzung in der eine halbe Stunde über einen Zuschuss von 150 Euro gestritten wurde und anschließend ein Beschluss über den Ankauf von Grundstücken über Hunderttausende Euro entschieden werden sollte, ohne dass diejenigen, die dies entscheiden sollten, darüber vorher informiert waren. Die Entscheidung wurde vertagt - das war klug. Viele Entscheidungen, die wir treffen, werden mit Druck erzeugt. Entweder sind wir es, die meinen, unbedingt etwas haben zu müssen oder eine Entscheidung zu treffen, oder aber unsere Ehepartner, die Familie oder einfach nur die Werbung (weil das tolle Schnäppchen nur noch heute verfügbar ist - als ob es danach nie wieder Schnäppchen gibt).

Wie in den anderen Artikeln schon beschrieben, sollten wir uns den Luxus gönnen, uns Zeit zu gönnen um eine kluge Entscheidung zu treffen, wer will denn durch eine Schnapslaune entschieden auf einmal eine Ehefrau, ein viel zu großes Haus, Auto oder diverse Ehrenämter um de…

Aussteigen - die Serie Teil 4: Seine Sachen zu organisieren ist gut, aber freier wird man nur, wenn man sich trennt

Es gibt unglaublich schöne Bücher zum Thema "Sachen organisieren". Wenn man viele Sachen angehäuft hat, die häufig einfach auch noch schön sind, kann man diese wunderbar arrangieren und einen Hingucker nach dem Anderen damit produzieren.

Mir gefielen und gefallen Bücher, wie dieses von Terence Conram. Er beschreibt, wie man seine ganzen Dinge am besten verstaut bekommt. Damit kann man seinen Geist, jedenfalls nach der Hau-Ruck- Aufräumaktion sicherlich gut beruhigen. Der Vorteil, sich aber schrittweise - auch von schönen oder kitschigen- Dingen zu trennen, hat allerdings den Vorteil, dass sie nie wieder Unruhe und Unaufgeräumtheit "produzieren können", weil sie gar nicht mehr auftauchen können. Bei allem, was wir um uns herum angesammelt haben, bestehen zwar emotionale Bindungen (mal stärker, mal schwächer ausgeprägt) aber eben auch unglaubliche Verantwortung, ausserdem braucht man Platz und manchmal große Tücher um den ganzen Kram abzustauben (und das kostet dann…

Aussteigen - die Serie Teil 3: Warum Multitasking kein Vorteil ist

Vielleicht kennen Sie das Plakat, dass eine ganze Zeit an den Autobahnen stand: "Und wer fährt?": Ein Mann der mit Vielem beschäftigt ist, nur nicht mit dem Autofahren.

Noch vor einer ganzen Zeit galt es als besonders toll, multitaskingfähig zu sein, Frauen ja noch mehr als Männer. Ist das nicht toll, dass ich während ich eine eMail schreibe, fernsehen gucken, Radio hören und sonstwas noch alles kann. Das ist doch wirklich klasse.... Besonders beliebt ist auch das SMS-Schreiben beim Autofahren. Leider sind aber auch Frauen nicht wirklich fürs Multitasking gemacht - vielleicht können wir uns auf die Gespräche die im Wohnzimmer stattfinden (während wir in der Küche sind) konzentrieren, dann sind wir aber nicht voll bei der Sache der wir uns widmen sollten.

Multitasking ist eine Folge unser immer schneller werdenden Gesellschaft - das "ich will immer noch mehr (schaffen), in noch weniger Zeit", treibt uns an. Wir schicken uns dabei in ein Rad, was manchmal nur schwer…

Aussteigen - die Serie Teil 2: Der große Vorteil, wenn sie ein Kind der Konsumgesellschaft sind

Das, was uns das Bild darstellen soll, ist: Konsum macht glücklich - über dieses Stadium sind Sie wahrscheinlich und / oder glücklicherweise bereits hinaus. Konsum kann einem das Leben schwer machen, weil Besitz eben Verpflichtungen und Mühen mit sich bringen und einen häufig zu einem Kosumjunkie werden läßt, der immer noch mehr möchte.

Ist das loslassen denn nun schwer? Loslassen hat viel mit einer neuen Sichtweise zu tun. Wir müssen unsere teilweise erzogenen Verhaltensweisen ändern.

Betrachten Sie am besten einfach einmal Ihre täglichen Verhaltensweisen: Morgens der Griff zum Radioknopf, das Ritual des Morgenkaffees und die Tageszeitung - alles eingeübte und teilweise sehr liebgewonnene Verhaltensweisen.

Gerade beim Medienkonsum habe ich persönlich gemerkt wie schnell man loslassen kann und durch die Abgewöhnung Zeit gewinnt. Es müssen nicht die 10 bekannten und täglich gecheckten Newsseiten sein, vielleicht reicht eine Seite, die uns mit dem Wichtigsten versorgt, vielleicht reic…

Loslassen: wann ist denn nun der beste Augenblick meines Lebens

Diese Frage beschäftigt uns - den einen mehr, den anderen weniger. Es beginnt im Grunde im Kindesalter und ist anerzogen: Bald, bald wird alles besser, bald ist alles gut. Die anstregende Kindergartenzeit ist bald vorbei, dann komme ich endlich in die Schule, da wird es besser.

Puh, bald ist die Grundschule vorbei, dann wird alles besser, denn die weiterführende Schule ist bald mein Thema ... bald .... die neue Ausbildungsstelle, der neue Arbeitsplatz, der neue Chef ... bei der nächsten Frau .... immer soll alles besser werden ... und wird es oft aber nicht.

Wir "verschulden" uns immer in die Zukunft und sehen dabei nicht das Schöne im jetzt.

Wir sollten immer den jetztigen Augenblick in den wundervollsten Augenblick verwandeln. Der Vorteil: wir verschieben unser Glück nicht in die Zukunft und das Vergangene belastet uns auch nicht mehr so. Ein erster Schritt, kann sein, einfach mal tief durchzuatmen, mit langen tiefen Atemzügen, legt sich Wut, Ohnmacht, Angst und Sorge - probi…

Loslassen - lass Deine Kühe ziehen - eine Geschichte aus dem Buch: Das Glück einen Baum zu umarmen

Passend zu unserem Thema - loslassen, möchten wir Euch heute gerne eine Geschichte aus dem Buch "Das Glück einen Baum zu umarmen" präsentieren, der wunderbar zu unserem Thema und zum Thema Minimalismus passt:

Raum ist Freiheit.

Eines Tages weilte Buddha zusammen mit etwas dreissig Mönchen in einem Hain unweit der Stadt Vaisali.

Es war früher Nachmittag und sie waren im Begriff, eine Disputation über die Lehre zu führen, als ein Bauer vorüberkam, der sehr aufgeregt aussah. Er sagte, ihm seinen 12 Kühe davongelaufen und wollte wissen, ob Buddha oder seine Mönche sie gesehen hätten. Er fügte noch hinzu, dass er 2 Morgen Sesampflanzen besitze, die jedoch von Insekten vertilgt worden seien und sagte: "Mönche, ich werde wohl sterben. Ich bin der unglücklichste Mensch auf Erden."

Buddha erwiderte darauf: "Wir haben deine Kühe nicht gesehen. Bitte suche woanders."

Nachdem der Mann gegangen war, wandte sich Buddha an eine Mönche und sprach: "Freunde, ihr könnt euc…

Bitte hör nicht auf zu träumen

Google Labs: City Search

Wir haben für all die Reisenden von Euch eine nette Sache für Euch gefunden. Sightseeingsüchtige finden bei Google (in den entwickelten Anwendungen von Google - also Google Labs) für "bedeutende" Städte vorgefertigte Stadtrouten mit Erklärung der Sehenswürdigeiten. Im Grund macht Google das, was wir aus den papierenen MarcosPolos dieser Welt kennen. Für, die aber Spaß daran haben, ihr Smartphone dafür zu nutzen, ist Google CityTours eine Alternative (zu einigen Anderen).

Wie Alles von Google: kostenlos.

Zum Lab gelangt ihr direkt hier: http://citytours.googlelabs.com/search