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Es werden Posts vom Oktober, 2010 angezeigt.

Das Marker-Prinzip (Arbeitsorganisation)

Wie blicke ich bei 50 oder mehr Aufgaben noch durch, was wichtig ist und was nicht?

Wenn Sie konsequent nach der Getting Things Done Methode vorgegangen sind, haben Sie alle Vorgänge schriftlich erfasst. Da Kann man schnell den Überblick verlieren. Wenn Sie die Aufgaben in einem Notizbuch - also unserer bevorzugten Methode - erfasst haben, kann man die wichtigen Dinge ggf. nicht mehr vom unwichtigen Kram unterscheiden.

Was also tun ?

Marker raus und Feuer frei. Wenn wir GTD und ZTD kombinieren, suchen Sie aus Ihren zahlreichen ToDos nun (nur) die 3 wichtigsten Aufgaben, die erledigt werden müssen, heraus. Mit dem Marker sind sie nun deutlich erkennbar. Wenn die 3 Kandidaten abgearbeitet sind, können Sie mit den nächsten 3 Aufgaben fortfahren.

Alternativ können Sie aber auch "Fähnen" an die Seite kleben, wo sich die Aufgabe befindet.

Wenn Sie mit einem "Generalbuch" arbeiten und jeden Tag Ihre Tages-Aufgaben aus diesem Buch auf ein Arbeitsblatt übertragen, erübrigt sic…

Stress lass nach - Lösungen gegen selbstgemachten Stress

7 Termine habe ich vor mir, Abgabetermin für die Präsentation heute und abends noch eine Sitzung, die ich leiten muss. Hier türmt sich mental ein Berg vor uns auf, den wir anscheinend nicht bewältigen können und der uns machtlos erscheinen lässt.

Menschen, die solche Erlebnisse haben, durchleben diese Erfahrungen immer wieder. Wir sind alle nicht frei davon uns, manchmal ganz unbewusst, zu "übernehmen".

Zeit richtig abschätzen

Das große Problem ist, dass die meisten Menschen den Aufwand nur schätzen und nicht messen. Wir verschätzen uns im Regelfall sehr deutlich. (Lesen Sie dazu unseren Beitrag zur Aufgabenmessung).

Wenn die Zeit drängt, fühlt man sich unwohl. Höchstes Ziel sollte es daher sein, diesem Streßfaktor zu entkommen. Wer genau weiss, wie lange ein bestimmter Arbeitsvorgang, eine Gesprächsvorbereitung zu einem bestimmten Thema oder Ähnliches, dauert, wird automatisch entspannter. Wenn auf einmal die geplante Pufferzeit aufgebraucht ist, werden wir zu Recht unruhig.

De…

eine Stunde für den Schweinehund (Arbeitsorganisation)

Endlich befreit von dem Gerümpel, dass ich so lange vor mir hergeschoben habe. Die Aufgaben, die wie Blei im Notizbuch oder in meinem elektronischen Gedächnis liegen: endlich erledigt.

Wir haben alle diese Aufgaben, die keinen Bock machen (meinen wir) und die immer wieder in der Terminmappe oder zurück in den Bearbeitungskorb fliegen. Tja, bloß auch da bearbeiten sie sich ja nicht von allein.

Eine Möglichkeit diese unliebsamen Bleigebilde zu reduzieren, ist, die feste Zeitplanung für genau diese Aufgaben.

Die einen planen einmal in der Woche, z.B. den Montag 11.00 Uhr immer den Zeitblock "Unliebsames" ein. Sozusagen eine Stunde für den Schweinehund. Keine Ausflüchte - nein auch keine zufälligen Termine, die uns davon abhalten können. Mails: AUS, Telefon: AB einschalten, keine Ablenkungen. Eine Stunde konzentriert nur die Ätzaufgaben abarbeiten. Manchmal erscheinen diese Aufgaben dann im Nachhinein auch gar nicht mehr so schlimm, wie sie seit Tagen, Wochen, Monaten, Jahren (?) …