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Es werden Posts vom September, 2010 angezeigt.

Das Jante-Gesetz - Du bist nicht besser

Heute stolperte ich über einen schönen Artikel über die Einstellung der skandinavischen Länder. Wir fragen uns oft, warum die Nordstaaten die Nase in so vielen Bereichen vorn haben und soziale Unterschiede und damit verbundene Konflikte nicht so offensichtlich sind, wie bei uns. Diese Lebensphilosophie "wurde" den meisten "in die Wiege gelegt". Sie entspricht dem skandinavischem Lebensgefühl, was sich im Jantegesetz wiederspiegelt.

Und das schreibt Wikipedia dazu:


Das Jantegesetz (norw./dän.: Janteloven, schwed.: Jantelagen) ist stehender Begriff für ein skandinavisches Umgangsmuster.
Entwickelt hat es der dänisch-norwegische Autor Aksel Sandemose in seinem Roman "Ein Flüchtling kreuzt seine Spur" (En flyktning krysser sitt spor) von 1933. Sandemose wuchs im dänischen Nykøbing Mors auf, einem Ort, den er in seinem Roman Jante nannte. In seinem Roman porträtiert er diese kleine Stadt zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
Obwohl das Gesetz den Zehn Geboten nachempfun…

Wenn ich im Lotto gewinnen würde, dann ... (warum wir uns manchmal selbst um ein schöneres Leben beschummeln)

Da ich diesen Spruch selber einige Jahre immer und immer wieder vor mich hergesäuselt habe, darf ich darüber schrreiben, dachte ich mir. Ich habe diesen Satz erfolgreich überwunden und muss ehrlich sagen, dass es mir damit deutlich besser geht.

Wir wachsen sozusagen alle mit diesem Lottoscheinspruch auf, auch wenn er so nicht genannt wird. Mit dem Kindergarten trösten wir uns vielleicht das erste Mal mit dem Spruch:"Wenn ich erst in der Schule bin, dann wird alles besser ...", in der Schule angekommen, geht es dann so weiter ... "Wenn ich doch erst auf der weiterführenden Schule ... Berufsschule ... mit der Ausbildung fertig ... ich einen anderen Arbeitgeber hätte ... in Rente bin ... immer dann soll alles besser werden ..."

Ganz offene Worte: Es wird nichts besser, wenn wir es nicht ändern. Um nun aber auf den Lottoschein und den Gewinn den wir uns für ein besseres Leben erhoffen, zurückzukommen: Was sind denn Deine Wünsche, die Du Dir erfüllen möchtest? Meistens is…

Warum wir glauben, immer zu wenig Zeit zu haben und was Sie dagegen tun können

Warum haben wir den Eindruck, dass wir zu wenig Zeit haben? Lassen Sie mich einmal ganz grundsätzlich werden. Die Knappheit der Zeit ergibt sich aus der Endlichkeit unseres Lebens und dem Wissen hierum. Außerdem ist die Zahl der Handlungsmöglichkeiten, die sich in unserem Leben bieten, unverhältnismäßig größer als die Zahl der Handlungen, die in der zur Verfügung stehenden Zeit realisierbar sind.

Doch weil wir die Wahl haben, welche Handlungsmöglichkeit wir ergreifen möchen, können wir uns Freiräume verschaffen. Dies ist nicht immer einfach, da sich für eine Sache zu entschließen gleichzeitig heißt, andere erstrebenswerte Dinge auszuschließen.

Wie es Ihnen trotzdem gelingt, lesen Sie heute.

Vergessen Sie die Zeit und setzen Sie sich Ziele

Übertragen Sie doch einmal die Empfindung, zu wenig Zeit zu haben, auf den einzelnen Tag. Er hat eine unveränderbare Dauer von 24 Stunden und Sie stehen vor der Aufgabe, sich zu entscheiden, welche Handlungen realisiert werden sollen und welche nicht.

„Ke…

Das Pareto-Prinzip (Serie Arbeitsorganisation)

Heute wird einfach mal kopiert, denn was zum Pareto-Prinzip bereits geschrieben wurde ist absolut umfangreich.

Wir haben uns heute also Wiki bedient und einige andere Seiten, möchten wir Euch ebenfalls empfehlen.

Hier also Auszüge aus unserer Quelle für heute, die Wikipedia heisst:

Das Paretoprinzip, auch Pareto-Effekt, 80-zu-20-Regel, besagt, dass 80 % der Ergebnisse in 20 % der Gesamtzeit eines Projekts erreicht werden. Die verbleibenden 20 % der Ergebnisse verursachen die meiste Arbeit.

Vilfredo Pareto untersuchte die Verteilung des Volksvermögens in Italien und fand heraus, dass ca. 20 % der Familien ca. 80 % des Vermögens besitzen. Banken sollten sich also vornehmlich um diese 20 % der Menschen kümmern und ein Großteil ihrer Auftragslage wäre gesichert.

Daraus leitet sich das Pareto-Prinzip ab. Es besagt, dass sich viele Aufgaben mit einem Mitteleinsatz von ca. 20 % so erledigen lassen, dass 80 % aller Probleme gelöst werden.

Das Pareto-Prinzip kann bei vielen - auch alltäglichen - Fr…

Erledige Dinge bevor sie anstehen (Serie Arbeitsorganisation)

Oh, nachher habe ich noch eine ganze Latte an Terminen zu erledigen, anschliessend noch den Kulturausschuss zu leiten und die Sitzung der Bürgerinitiative. Wie bei so vielen Dingen schieben wir es auf den letzten Drücker - und - gut, dass es Deadlines, also sozusagen Fertigungstermine gibt, an denen wir "liefern", "berichten" oder "beraten" müssen. Sonst würde es wahrscheinlich nie fertig werden.

Undisziplinierte (und das sind wir ja alles mal mehr mal weniger) können sich damit zur Disziplin zwingen.

Entspannter lebt es sich, wenn Sie sich bei großen Projekten einige Tage vor dem Termin eine Wiedervorlagekopie legen, die sie daran erinnert, die Tagesordnung durchzugehen und die einzelnen Punkte abzuhaken oder "dann noch schnell zu erledigen". Bei der Terminvorbereitung ist das ähnlich: Bereiten sie die Termine bereits 1 oder 2 Tage vor dem Datum so auf, dass sie die Mappe nehmen können und "frisch" und "nicht abgespannt" zu d…

Einfach die Aufgaben messen - Serie (Arbeitsorganisation)

Ohhh, diese Aufgabe dauert doch bestimmt richtig lange, raubt mir Zeit, die ich nicht habe. Auch der Abwasch hält mich wieder 20 Minuten von wichtigen Dingen ab und den Spiegel zu wischen .... lästig, weil ich ja erst das Tuch, den Glasreiniger ....

Mir ging es oft so und manchmal auch heute noch, bis ich mich dann eines besseren besinne und überlege, ob ich diese Aufgabe schon mal gemessen habe. Wie lange brauche ich eigentlich für einen Routinevorgang, eine eMail zu einem Thema, das ich immer und immer wieder bearbeite, wie lange dauert der Abwasch wirklich (der mich, je länger er steht, immer mehr nervt).

Messen Sie einfach den Aufwand. Abwaschen: effektiv 5 und nicht 20 Minuten, den Spiegel geputzt: effektiv 2 statt 10 Minuten, die eMail geschrieben in 30 Sekunden statt 7 Minuten.

Wie lange es wirklich dauert, erfahren Sie nur, wenn Sie messen messen messen. Ihr Vorteil: Sie wissen sehr bald, dass einige Dinge schneller erledigt sind, als sich damit nerven zu lassen. Sie merken abe…

Das Sofort-Erldigen-Prinzip (Serie Arbeitsorganisation)

Jeder kennt wahrscheinlich den Spruch aus Kindheitstagen, wenn nicht, dann kennen Sie ihn eben jetzt: "Tue es gleich!" (wahweise mit Punkt oder Ausrufezeichen versehen).

Warum sollte ich das gleich erledigen? Vielleicht weil es dann noch ganz "frisch" ist und ich weniger Zeit investieren muss, als wenn ich die Aufgabe aus der Mottenkiste holen, abstauben und mich wieder damit beschäftigen muss? Genau, das ist einer der Gründe. Wer sich angewöhnt hat, Dinge gleich zu erledigen, wenn sie anfallen, schafft deutlich mehr und wenn dieses Prinzip in "Fleisch und Blut übergegangen ist", tut das noch nichtmal weh. Die Tasse, die man mühsam in die Küche geschleppt hat, kann, statt auf dem Tresen zu landen, gleich in den Geschirrspüler, der Antwortcoupon muss nicht erst auf den ToDo-Haufen, sondern wird gleich ausgefüllt, frankiert und auf den "Postausgangs-", oder "Unterwegshaufen" gelegt um bei der nächstbesten Gelegenheit in den Briefkasten ei…

Das Prinzip: Arbeiten ohne Priorität (Serie Arbeitsorganisation)

Heute wollen wir Ihnen das Prinzip der unpriorisierten Bearbeitung vorstellen. Zuerst hört es sich etwas schräg an. Arbeiten ohne Priorität? Wir müssen den wichtigen Dingen doch den Vorzug geben, zuerst bearbeitet zu werden. So gut und richtig. Bloß anwenden tun wir es viel zu selten. Welche Dinge bearbeiten wir denn? Häufig die, die viel zu lange lagen und bei denen wir jetzt "den Druck" zu spüren bekommen. Die Aufgaben, die wir schon viel zu lange vor uns hergeschoben haben und die jetzt nicht nur wichtig, sondern dringlich geworden sind und bei denen manchmal "Rübe ab" droht, wenn sie jetzt nicht endlich bearbeitet werden. Das gilt natürlich nicht für die streng Disziplinierten unter uns.

Wie stellen wir das an, wie setzten wir dieses Prinzip um und warum funktioniert es, dass man sich danach "freier" fühlt.

Sie sitzen nun also vor Ihrem Stapel Vorgänge, die Sie abarbeiten wollen, müssen, dürfen. Es liegt alles auf einem Haufen und vielleicht lächelt Sie…

Die To do´s in den Griff bekommen Teil 1

Wir kennen es alle: Ein kurzes Gespräch in der Familie, mit dem Kollegen, natürlich mit dem Kunden, der Lehrerin, dazu kommt der Posteingang per Mail oder im Blechkasten, und was ist die Folge daraus? Arbeit, To do´s, Dinge, die zu erledigen sind.

Nun kommt es auf das eigene Naturell an: Chaot aber Meister der Dinge? Chaot und Nichtmeister der Dinge? Ständig Bemühter und genauso oft Frustrierter? Super Organisierter und Disziplinierter?

Wir sind meistens irgendeine Schnittmenge aus allen, mal mehr, mal weniger organisiert. Die Wenigsten haben "ihr System" gefunden alles perfekt zu organisieren und dabei ruhig zu sein, weil man das Gefühl hat, alles im Griff zu haben.

Wir werden in den nächsten Folgen, einige Organisationsformen vorstellen. Auf Getting Things Done sind wir bereits in der Vergangenheit eingegangen und erhielten daraufhin viele Reaktionen. Wir werden Teile davon wieder verwenden und gehen auch auf unsere elektronischen Helfer ein.

Unser Rat, probieren Sie, wenn Sie…