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4 Stunden Woche von Tim Ferriss (Teil 2)

Auf den ersten Seiten seines Buchs erklärt Tim Ferriss, wie es zu seiner Einstellung, die er heute lebt und beschreibt gekommen ist - leitet über zu den allgemeinen Irrannahmen, dass die die lange im Büro sitzen die Guten und die anderen die Faulen und Schlechten sind (wir erwähnten das bereits im 1.Teil).

Mit der Überschrift "Steigen Sie aus dem falschen Zug aus"
fordert er uns Leser genau dazu auf. Und er beschreibt wie folgt:
"Die blinde Jagd nach Geld ist eine sinnlose Übung.Ich hab mich in gecharterten Flugzeugen über die Anden fliegen lassen, bi auf den schönsten Pisten der Welt Ski gefahren, habe viele der besten Weine getrunken, mich im Liegestuhl neben dem Pool einer privaten Villa entspannt und gelebt wie ein König. Hier ist ein kleines Geheimnis, das ich meistens für mich behalten habe: Das alles hat weniger gekostet als die Miete in den USA. Sobald Sie über Zeit und Ort frei verfügen können, ist ihr Geld automatisch drei- bis zehnmal soviel wert. (...) Millionär zu sein und die Möglichkeit zu haben, wie ein Millionär zu leben, sind zwei völlig verchiedene Dinge. (...)"

Bereits vor dem Hauptteil bereitet er schon die Grundlage zum nachdenken und macht klar, dass es nur sinnvoll ist Gewohnheiten zu ändern, wenn die neue Vorgehensweise effizienter ist und(!) mehr Spaß macht.

Er beschreibt in diesem Kapitel seine ersten Jobs und warum er erfolgreicher war als seine Mitstreiter (z.B. indem er die besten Anrufzeiten ausmachte (er war Telefonverkäufer) - nicht häufig anrufen musste um überhaupt jemanden an den Apparat zu bekommen, sondern zu den "besten Zeiten" telefonierte. Hier steckt schon ein Teil Pareto drin. Er telefonierte nicht wie seine Kollegen von 9 - 17 Uhr, sondern von 8.30 - 9.00 und von 18.00 bis 18.30 Uhr, weil er herausgefunden hatte, dass die Erreichbarkeit dort am besten war. (1 Stunde Telefonzeit statt 8 Stunden).

"Etwas, was nicht funktioniert, sollte man sich nicht zum Vorbild nehmen. Wenn das Rezept nichts taugt, ist es egal ob Sie ein guter Koch sind oder nicht."

Er macht zwischendurch immer wieder klar, dass das Arbeitsleben nicht schwer zu sein hat, nur weil es alle denken und den Ruhestand als Erlösung ansehen.

Auf die Frage, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist sein Leben umzustellen, antwortet er sehr pragmatisch : "Für die wichtigen Dinge im Leben ist der Zeitpunkt immer ungünstig. Es werden nie alle Sterne günstig stehen. Die Bedingungen sind nie vollkommen."

Anschließend nimmt er Bezug auf das Thema persönliche Stärken und Schwächen und plädiert ganz klar die Stärken auszubauen und die Schwächen, Schwächen sein zu lassen.

Morgen lesen Sie: Das Kapitel "Nehmen Sie die Hürden. Wie man Angst kontrolliert und Lähmung überwindet."

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