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4 Stunden Arbeitswoche von Tim Ferriss (Teil 8)

Lernen Sie Nein zu sagen

... ist wichtig, weil jede Unterbrechung uns von wichtigen oder wichtigeren Dingen abhält.

Tim widmet sich den Zeitverschwendern, Zeitfressern und dem versäumten Empowerment (Dinge für die man immer einen anderen benötigt um weiter zu kommen).

Er rät, gerade beim ersten Punkt ganz klar dazu, zu ignorieren:
Schauen Sie nur 2 mal am Tag nach ihren Mails - und zwar das erste Mal frühenstens ab 12.00 Uhr (dann schafft man die wichtigen Dinge vor der Zeit und bremst sich nicht schon morgens mit belanglosen Mails aus).

Eine Möglichkeit der immer schlimmeren eMail-Flut entgegenzusteuern ist ein Autoreply, in dem der Schreiber darauf hingewiesen wird, dass aufgrund der hohen Arbeitsbelastung die Mails nur um 12 und 16 Uhr gelesen werden. In dringenden Fällen solle der Absender sich telefonisch melden (mit Angabe der Telefonnummer).

Sie werden erstaunt sein, wie wenig wirklich wichtig ist. Es wird kaum einer anrufen.

Er rät im Übrigen dazu 2 Telefone zu nutzen : das Firmentelefon mit der Textansage wie die AutoreplyMail, in der der Anrufer darauf hingewiesen wird, dass er die Nachrichten nur einmal um 12.00 und einmal um 16.00 Uhr abruft und die Angabe seiner Handynummer für wirklich dringende Anrufe.

An das Handy geht er dann natürlich auch. In der Zwischenzeit kann er die Zeit, wie er es sich vorstellt nutzen. Krass mag das dem einen oder anderen erscheinen. Wichtig ist aber, dass hier jeder etwas draus ziehen kann, und wenn er alle 2 Stunden den Anrufbeantworter abruft weil sonst die Kunden im Quarree springen, hat er trotzdem Zeit gewonnen.

Anschließend folgen noch einige Ratschläge wie man die wenigen wichtigen Anrufe die auf dem Handy landen, so kurz wie möglich hält (anhand Dialogbeispielen).

Als nächstes Thema nimmt er sich Meetings vor - ich habe sie in meiner Berufstätigkeit auch gehasst, weil man mit wenig anderen Dingen, so viel Zeit verschwenden kann. Er rät dazu die Meetings abzusagen und gibt Beispiele, wie man das dem Chef auch als Vorteil verkauft (und es ist ja wirklich ein Vorteil für den Arbeitgeber, wenn man die Zeit nicht im Meeting verplempert).

Die meisten Dinge können per kurzer Mail oder einem kurzen Telefonat geklärt werden und benötigen kein langes Meeting. Grundsätzlich zieht Tim immer eine kurze Mail einem "kurzen Telefonat" vor, weil man dadurch enorm Zeit spart und die Schriftform für viele besser abzuarbeiten ist, als ein Telefonat und den daraus resultierenden Aufgaben "abzuarbeiten".

Bei den Zeitfressern rät Tim, zu sammeln und dann alles en bloc abzuarbeiten - den meisten bekannt, aber selten umgesetzt ;) Er rät, übrigens wie bei Zen To Do, einen festen Routineplan für alle wiederkehrenden Dinge festzulegen. Erfahrung : sehr gut - komisch dass das oft unsere Großeltern schon gemacht haben (Montags immer Wäschetag oder Ähnliches). Zur Erinnerung verankern Sie es einfach im Handy oder Kalender - je nachdem was Ihnen lieber ist.


Morgen lesen Sie : Empowerment : Neue Spielregeln

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